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engagiert sich als Organist, Ensemble- und Projektleiter insbesondere für die vielfältigen und aktuellen Strömungen zeitgenössischer Musik. Dabei spielen Improvisation und experimentelle Begegnungen zwischen Musik und anderen Kunstformen eine ebenso wichtige Rolle wie die Aufführung neuester Kompositionen aus dem kreativen Umfeld von Musikschaffenden, die mit Ihrer persönlichen Sprache unserer Zeit Ausdruck verleihen. Zahlreiche Projekte kennzeichnen diese Tätigkeiten: 1996 Gründung des Duos Ekpyrosis für Perkussion und Orgel (mit Stephan Böhnlein, Solo-Pauker Saarl. Rundfunkorchester), 1998 Mitbegründung und bis 2003 Organisation des Projektes ZwischenZeiten, einer Konzertreihe, in der zeitgenössische Künste (Musik, Kunst, Tanz) interagieren, 1999 Duo Aerophones mit dem Jazz-Saxophonisten Martin Seeliger, sowie die Kunstformen übergreifenden Aufführungen mit dem Ensemble Chrismós.
Als Orgelsolist wurde er für Konzerte in ganz Deutschland eingeladen, sowie wiederholt nach Österreich, in die Schweiz, in die USA und nach Argentinien.
Für sein eigenes kompositorisches Schaffen wurde er 2000 durch die Sudetendeutsche Landsmannschaft mit dem Förderpreis für Musik ausgezeichnet.
Seine Ausbildung erhielt Hermann an der Hochschule für Musik in München, wo er Orgel, Musikpädagogik und Kirchenmusik (A) studierte. Ein weiterführendes Studium in der Meisterklasse für Orgel von Prof. Lionel Rogg am Conservatoire de Musique in Genf / Schweiz folgte. Dort erhielt er Preise für Interpretation und Improvisation und schloss das Studium 1996 mit dem Premier Prix de Virtuositéab. Gleichzeitig zu seiner Musikerausbildung studierte er von 1993- 1996 bei Mary Holland in München die F.M. Alexander-Technik. Im Anliegen, diese in der Musikerausbildung sehr gefragte, physiologisch orientierte Lernmethode zu vermitteln, wirkt Hermann als Dozent für Musikerseminare und gründete das Studio Equilibrium in München. Des Weiteren wirkt er als Ausbildungsleiter im ATAZ Ausbildungsinstitut München und seit 1999 als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater in München, wo er das Studio für Alexander-Technik leitet.
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Martin Seeliger ist freiberuflich als Jazzmusiker seit 45 Jahren tätig.
Er spielt alle gängigen Saxophone, Querflöten und Didgeridoo und setzt seine Klänge in verschiedenen Formationen und Bands ein. Es ist ihm dabei ein besonderes Anliegen die verschiedenen Dialekte des Jazz zu einem eigenen Sound zu verbinden und die Weltsprache dieser Improvisationskunst weiter zu entwickeln.
Seine Konzerttätigkeit mit über 2500 Konzerten führte ihn an unterschiedliche Spielstätten, von Wohnzimmerkonzerten, Jazzclubs, Festivals, Kirchen bis zur Philharmonie Berlin und dem Herkulessaal in München.
Seine vielseitigen Kompositionen veröffentlicht er in zahlreichen Alben auf dem eigenen Label "Many Moons Records".
Kern seiner Musik ist die Stimme und der Atem der Bläser Martin Seeliger vermittelt diese Basis in seinen Performances und in seiner inzwischen ausschließlich freien pädagogischen Arbeit.
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